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2. Mai 2020

Pareto versus Perfektionismus - 80% sind gut genug!



Wahrscheinlich hast du schonmal was von Pareto gehört und seiner magischen 80-20-Regel, die da besagt, dass wir mit 20 Prozent unseres Einsatzes, 80 Prozent der Ergebnisse erzielen und für die restlichen 20 Prozent der Ergebnisse 80 Prozent unserer Energie benötigen. Einfacher ausgedrückt: Die ersten 80 Prozent fallen uns leicht, die letzten 20 Prozent fallen uns so schwer, dass wir unsere Energie besser nicht dafür verschwenden.



Möchtest du ein Anwendungsbeispiel? Gerne:
Wenn du einen Topf auskratzt oder einen Teig aus der Rührschüssel in die Backform umfüllst, was passiert? Die großen Klumpen sind im Nu umgefüllt, während die kleinen Teigreste, die den Kuchen auch nicht fett machen, sich nur mit viel Mühe zusammenkratzen lassen. Lohnt sich nicht so wirklich, trotzdem tun wir es. Das ist Pareto im Alltag!


Was können wir also von Pareto lernen?

Uns auf die „guten“ 80 Prozent konzentrieren und bei den restlichen 20 Prozent, die wir für ein befriedigendes Ergebnis gar nicht brauchen, fünf gerade sein lassen.
Wir lernen auch daraus, dass sich Perfektionismus nicht lohnt, im Gegenteil verschwenden wir mit dem Versuch, 100 Prozent zu erreichen, wichtige Energie, die wir auch in das nächste Projekt stecken könnten, um schnell dort die 80 Prozent zu erreichen.


Falls dir das immernoch zu abstrakt ist, hier noch ein paar praktische Beispiele:

  • Zu 80 Prozent der Zeit tragen wir nur 20 Prozent unserer Kleidung.
  • Kinder spielen zu 80 Prozent nur mit 20 Prozent ihrer Spielzeuge.
  • Wir verbringen 80 Prozent unserer Zeit mit 20 Prozent unserer Freunde.
  • In 20 Prozent unserer Arbeitszeit erzielen wir 80 Prozent unserer Ergebnisse.

Die Kunst der Anwendung des Pareto Prinzips liegt nun darin, zu erkennen, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden und uns dann auf die Erledigung des Wichtigen zu konzentrieren. Was hat wirklich Priorität und zugleich den größten Effekt?


Aber Achtung! In manchen Dingen spielen Details eine große Rolle - wenn dir z.B. Schrauben fehlen, um ein Regal aufzubauen. So schön und nützlich das Pareto-Prinzip auch ist, es ist nicht 100 Prozent perfekt, sondern nur in 80 Prozent der Fälle zu empfehlen. Das ist ja nun keine große Überraschung!



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THEMEN:

  • Produktivität
  • Zeitmanagement
  • Umsetzung
  • Loslassen

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